Hör mal, Kleist!  

PRODUKTIONEN
Zurück |Start > Schauspiel > Produktionen > Kleist-Lesung


CHARITÉ-VORFALL UND ANDERE MERKWÜRDIGE BEGEBENHEITEN

LESUNG

INHALT

aus dem Programm des Kleistmuseums Frankfurt (Oder):
Heinrich von Kleist gab vom 1. Oktober 1810 bis zum 30. März 1811 die „Berliner Abendblätter“, die erste Tageszeitung in Berlin, heraus. Durch den Abdruck der Polizeinachrichten, etlicher Anekdoten und merkwürdiger Begebenheiten hatte das Blatt auch den Charakter einer Boulevardzeitung – und war zunächst wirtschaftlich sehr erfolgreich.
Daniel Heinz, geboren in Frankfurt (Oder), Absolvent sowie Mitinitiator der Frankfurter Schauspielschule und jetzt Schauspieler in Berlin und an den Uckermärkischen Bühnen Schwedt, liest Merk- und Denkwürdiges, Skurriles und Absurdes aus Heinrich von Kleists Abendblättern.

INFOS
Heinrich von Kleist - ein moderner Mensch


Heinrich von Kleist erscheint heute als moderner Charakter, der an der Jahrhundertwende 1800 in die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche in Deutschland geriet und, obwohl aus einer märkischen Adelsfamilie stammend, zeitlebens instabile Lebensverhältnisse hatte. Aus der fortwährenden Krisenerfahrung heraus entwickelte er seine Ideen und seine wechselnden Lebensentwürfe. Gesellschaftliches Reformdenken und literarische Experimente gehen bei Kleist Hand in Hand. Schon als Fünfzehnjähriger tritt er in die Preußische Armee ein und scheidet sieben Jahre später als Leutnant wieder aus, er studiert Philosophie, Physik, Mathematik und Staatswissenschaft in seiner Geburtsstadt Frankfurt (Oder) und interessiert sich zeitlebens für Technik, Bildung und Verwaltung.

Kleist war ein Nomade, er hatte zahlreiche, ständig wechselnde Wohnsitze, sein Leben lang ist er gereist. In seinen erzählenden literarischen Werken und auf dem Theater ragt er durch Extreme heraus, sowohl in der Darstellung von menschlichen Bindungen und ihrem Scheitern, als auch in seinem radikalen Formwillen. Kleists Protagonisten sind von deutscher Innerlichkeit und Grübelei frei, sie handeln und scheitern in der Realität, das macht Kleists Werke bis heute für Leser in aller Welt so attraktiv. Kleist war auf vielen Gebieten umtriebig und leidenschaftlich, sein Glücksstreben und sein Ideal, sich als freier Schriftsteller durchzusetzen, trieben ihn an. Er sehnte sich nach Ruhm, den er zu Lebzeiten nicht gewann, und nach einem Ruhepunkt in seinem Leben, den er erst in seinem in „unaussprechlicher Heiterkeit“ inszenierten Freitod fand.

Quelle: www.kleist-museum.de

  • BILDER

BILDER DER LESUNG AM 09.09.2011 IM KLEIST-MUSEUM FRANKFURT AN DER ODER
Fotos: Kleist-Museum




VERANSTALTUNGSORT

KLEIST-MUESUM
FABERSTRASSE 7
15230 FRANKFURT (ODER)
TEL +49-(0)335-53 11 55
FAX: +49-(0)335-500 49 45
EMAIL: info@kleist-museum.de

WEITERE INFOS


WWW.KLEIST-MUSEUM.DE link ext


SPIELTERMIN

IM RAHMEN DER KURZEN NACHT DER FRANKFURTER MUSEEN
FR, 09. SEPTEMBER, 18:15 UHR

PRESSE

"KULTUR BIS ZUR GEISTERSTUNDE"
31.08.2011
MÄRKISCHE ODERZEITUNG


SIEHE AUCH

HÖR MAL, KLEIST! (2011)




 
 
 
     



Copyright © 2010 - 2011 Daniel Heinz. Alle Rechte vorbehalten.