Und dazwischen die Frage: Wer war schuld? Der, der ihn schickte? Der, der ihn gehen ließ? Oder der, der ging? „Dem Soldat in mir will ich vergeben, dem Menschen in mir nicht“, so Andreas. Eine Augenweide nicht nur das schauspielerische Können der Akteure. Christina Hohmuth, die zwischen der Rolle der Konstanze, der Mutter und der schrillen Bürotante vom Arbeitsamt – auch ein arbeitsloser Soldat landet dort – meisterhaft hin und her springt.
Kein kitschiger Symbolismus, keine theatralische Effekthascherei, sondern die einfache Hinterfragung des „Soldat Mensch“ und der eigenen Entscheidung des (jungen) Publikums zum Thema Karriere in der Bundeswehr. Denn das, was grün-bunt beworben wird, ist im wirklichen Leben etwas, was einen Menschen nicht nur körperlich zerstören kann.“
Ostseezeitung 16.03.2007
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